Agility - die ersten Schritte
In diesem Jahr hat nun auch der lang ersehnte Agilitykurs für Rondra und mich angefangen. Er findet in der Hundeschule Niepel statt, wo Rondra schon die Welpen- und Junghundegruppe besucht hat.
Agility kann zwar ein knallharter Leistungssport sein, in dem mit allen möglichen (und unmöglichen) Mitteln gearbeitet wird, die sich ein Mensch nur ersinnen kann. Doch bereits in der ersten Stunde, die eine theoretische Einführung ohne Hund war, wurde verdeutlicht, daß der Ansatz in diesem Kurs ein ganz anderer ist: Gemeinsames Lernen mit dem Hund, zusammen etwas zu schaffen, dabei Spaß haben und so die Bindung zwischen Mensch und Hund zu verstärken.
Das paßt zu uns wie die Faust aufs Auge: Mit Rondra habe ich zwar einen Hund, der Spaß hat an neuen Dingen, der Springen und Geschwindigkeit liebt — Agility aber turniermäßig richtig erfolgreich betreiben, das werden wir nicht. Dafür ist der Labrador nicht gebaut, und es gibt deutlich quirligere und wendigere Rassen, die dafür geschaffen sind, die Pokale abzuräumen. Mal ganz abgesehen davon, daß mir und meinem Körper ein gewisses Maß an Grundkoordination fehlt… (Dazu später mehr — es gibt dann für euch auch was zu lachen!)
Egal — Wir wollen keine Pokale.
Wir wollen nur Spaß haben.
Dennoch ist dieser Kurs nicht einfach nur ein wenig Gehopse, zu dem die Hundeschule den Platz und die Gerätschaften stellt. Es wird sehr darauf geachtet, Übungen sauber von Grund auf zu erlernen, bei Kommandos genau zu arbeiten, Hilfen gezielt zu geben, um sie später wieder abbauen zu können.
Als ich zu diesem ersten Termin ging, war Rondra noch in den letzten Zügen ihrer “Ach, ich will nen Kerl!”-Phase. Und ich freute mich schon ohne Ende darauf, mit ihr loslegen zu können.