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Rondra

Ein Labradorblog

21. Mai 2006

Der erste Eintrag…

ist immer der schwerste Eintrag, sagt man.

Darum habe ich mir es auch etwas leichter gemacht und als ersten Eintrag etwas aus meinem ersten Weblog hereinkopiert.

[Schon bevor ich wußte, daß es Rondra gibt, habe ich in meinem Weblog über Rondra berichtet. Allerdings ohne zu schreiben, worum es sich handelt. Ich habe es einfach nur “Projekt R.” genannt. Schließlich wußte ich ja nicht, ob es einen passenden Welpen zur passenden Zeit geben würde. Daher wollte ich das Rätsel erst lösen, wenn ich genau weiß, daß es klappt.

Gewußt habe ich es schon am 12. Mai 2006, als die Züchterin anrief und mir berichtete, daß eine schwarze Hündin beim Wurf dabei ist. Gelöst habe ich das Rätsel am 19. Mai 2006 — der Tag, an dem wir die Welpen zum ersten Mal besuchten und auch Bilder mitbringen konnte.

Von da stammt auch der Eintrag.
Und der ging so:]

So, bevor die Spekulationen jetzt noch größere Ausmaße annehmen, kaufe ich noch ein R und löse:

rondra - eine Woche alt

Das ist Rondra.
Rondra ist heute genau eine Woche alt.
Eigentlich heißt sie Cosima, weil sie aus dem C-Wurf ist.
Aber das wird sich ändern, wenn sie in sieben Wochen zu uns kommt.

Rondra ist eine Labrador-Hündin. Eine Rasse, die mich fasziniert und die meiner Meinung nach der schönste Hund von allen ist. Schon lange spielte ich mit dem Gedanken, habe ihn aber immer wieder verworfen, weil die Umstände nicht gut gewesen wären: Letztes und dieses Jahr die Baustelle, ein Vollzeitjob…

Nun habe ich eine Stelle, bei der ich den Hund mitnehmen darf.
Und die Baustelle ist so gut wie abgeschlossen.
Also nichts wie los!

Aber nicht planlos und kopfüber, sondern mit einigen Einschränkungen, die uns die Suche nach einem Züchter erschwerten:

  • Zeit des Wurfs:
    Unsere Welpenzeit sollte ein betrieblich bereits festgelegter Jahresurlaub sein, verlängert durch Überstundenabbau. Das schränkt die Auswahl der in Frage kommenden Würfe schon mal erheblich ein.
  • Geschlecht:
    Rondra mußte außerdem eine Dame sein, das war klar: Alle anderen “Diensthunde” sind auch Damen, das ist dann einfacher.
  • Farbe egal, Hauptsache schwarz:
    Schwarz sollte sie sein. Denn schließlich gibt es keine schönere Farbe bei einem Labrador.
    Blöderweise will nur derzeit Gott und die Welt die gelben, und entsprechend sind auch die Wurfplanungen.

Ihre Mutter Zelina und die Züchter haben wir nach langer Recherche vor zwei Wochen kennengelernt und waren ringsrum begeistert.

Rondras Vater allerdings ist ein gelber Däne.
Wie sollten wir also wissen, ob im Bauch von Zelina, die wir gerade kennengelernt hatten, auch eine schwarze Hündin für uns ist?

Die schwere Wartezeit von einer Woche überbrückte ich neben erfolgloser Recherche nach Alternativen auch mit einem Besuch eines Hundevereins, wo ich den Leuten Löcher in den Bauch frug.

Und was da alles Feines trainiert wurde! Grundgehorsam, Training für Begleithundeprüfung, Dummyarbeit — das will ich auch!!!

Letzten Freitag kam dann der erlösende Anruf:
In Zelinas Wurf sind zwei schwarze Welpen.
Davon genau eine Dame.

UND WIR DÜRFEN SIE HABEN!

Heute haben wir Zelina und ihren Wurf zum ersten Mal besucht. Zelina ist eine tolle Mutter. Sie ist so souverän, obwohl es ihr erster Wurf ist. Und dieses Gequieke und Geschmatze in der Welpenkiste… Ich könnte schmelzen vor Rührung!
Kann nicht schon der 7. Juli sein?

rondra mit mama zelina

Mutter und Tochter — ich wüßte nicht, welche von beiden schöner ist…

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