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Rondra

Ein Labradorblog

1. März 2008

Die Aawiesen — Eine Beschreibung

Einen Bericht über die Aawiesen, unser nun nicht mehr ganz so neues Gassirevier, habe ich euch schon lange angedroht. Heute isses soweit! Und da man sich inzwischen wieder beschwert, daß es so wenig Bilder hier gäbe (hallo Volker!), fange ich damit gleich an.

Wie hinkommen?

Man kann auch über unser “normales” Gassirevier, die Strotheide und die Kinsbeke zu den Aawiesen laufen. Das dauert etwa eine Dreiviertelstunde, eine Tour, die wir am Wochenende gern gehen und danach gleich zur Fußgängerzone weiter laufen, um Kaffee zu trinken und mit Rondra Stadtspaziergang und Restaurantbesuch zu üben.

Wasser!

Doch gerade in der dunklen Jahreszeit habe ich dafür zu wenig Zeit, und daher fahre ich nach Feierabend mit dem Auto hin. Direkt am Wohngebiet, wo ich parke, geht es an einer Pferdekoppel entlang, und schon ist man an einem kleinen Bach, der von der Aa abzweigt:

Am kleinen Bach

Hat man den überquert (ich über die Brücke, Rondra meist stilecht durchs Wasser), geht es über eine große Wiese an der Aa entlang:

An der Aa entlang Die Aa in voller Pracht

Die Aa ist zwar ein netter Bach, aber leider an den Ufern recht steil und an weniger steilen Stellen meist mit knapp aus dem Wasser ragenden Pflöcken gesichert, an denen sich Hunde verletzen können. Doch so ein bis zwei gute Stellen für einen ordentlichen Wasserapport findet man schon.

Wiese! Rennen! Schnüffeln!

Doch weiter über die Wiesen. Dort geht es bald unter der Bundesstraße durch. Daneben führt auch ein Fußgängerweg über die Aa, so daß man die Wiesen beiderseits des Bachs nutzen kann. Sehr angenehm, wenn man grade eine gut duftende Hündin hat und der Meute entkommen will…

Die Wiese vor der Bruecke

Unter diesem Fußgängerweg muß ich immer grinsen. Dort hat nämlich ein Alltagspoet mit Grammatikschwäche seine ergreifende Botschaft an die Welt hinterlassen:

Spruehender Poet mit Grammatikschwaeche

“Die Liebe ist ein gute Weg”.
Na denn…

So viel Sand — und keine Förmchen

Wir sind nun etwa 10 Minuten unterwegs, seit wir aus dem Auto ausgestiegen sind. Und schon sind wir am Highlight der Aawiesen.

“Renaturierung!” forderte nämlich irgendwer mit solch inbrünstiger Begeisterung, daß sogleich die Bagger anrückten und der Aa eine Seitenschleife spendierten. Außerdem wurden zwei kreisrunde Tümpel von etwa 10 Metern Durchmesser ausgehoben, deren Sinnhaftigkeit sich mir nicht so ganz erschließt.

Schade nur, daß die Aa recht viel Sand mit sich führt. Dadurch versandete die Schleife binnen weniger Wochen so sehr, daß man inzwischen trockenen Fußes auf die neu entstandene Insel kommt…

An der versandeten Schleife Schleife und ein Stueck vom Tuempel

Leider sieht man auf meinen Bildern weder die Tümpel noch den Erdhügel, der von den Grabungsarbeiten stammt. Das liegt daran, daß das Gebiet mit recht vielen Hunden und Leuten bevölkert war, als ich mit meiner Kamera unterwegs war. Da ich mich auch nicht gern photographieren lasse (vor allem nicht, wenn ich schmutziger bin als mein eigener Hund), habe ich mich mit den Bildern lieber zurückgehalten. Doch einer ist mir ins Bild gelaufen: Der Hund auf dem linken Bild ist nicht Rondra, sondern ihr schwarzer Labbikumpel Joker!

Doch zurück zum Thema “Versanden”: Die Schleife ist erst wenige Monate alt, meine Bilder zeigen den Stand von Anfang Februar. Letzte Woche erst waren Bagger da, um die Schleife wieder neu auszuheben. Durch den Regen und das derzeit geschlossene Wehr war der Wasserstand heute so hoch, daß die Hunde wieder schwimmen mußten, um auf die Insel zu gelangen.

Aber wie lange das wohl anhält?

30000 Euro hat das erste Anlegen der Schleife gekostet. Dem Steuerzahler blutet das Herz. Ich sehe das relativ gelassen. Denn selbst wenn die Schleife versandet, bleiben dem Hundehalter doch die beiden stehenden Tümpel und ein großer Berg Aushub, den die Hunde gern zum Hochrennen, Fangen spielen und als Ausguck nutzen…

Ach, da zahlt man doch gern Hundesteuer!

2 Kommentare zu “Die Aawiesen — Eine Beschreibung”

  1. Rondra » Blog Archive » Die Aawiesen — Viele Hunde, viel Lernen am 2. März 2008 um 08:48

    [Die Aawiesen - eine Beschreibung] [Die Aawiesen - der erste Kontakt] …


  2. Rondra » Blog Archive » Die Aawiesen — Der erste Kontakt am 2. März 2008 um 08:49

    WP 1. März 2008 « Die Aawiesen — Eine Beschreibung Die Aawiesen — Viele Hunde, viel Lernen » …


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