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Rondra

Ein Labradorblog

15. Juli 2006

Die erste Woche — Lieblingsspiele

Rondras Lieblingsspiel in den ersten Tagen war es, im Garten unreife Äpfel zu jagen. Inzwischen hat sie aber raus, daß diese nur hüpfen, weil wir sie mit dem Finger anstippsen und findet das daher etwas blöde.

An gekauftem Spielzeug mag sie alles, was Mensch an Schnüren zum Zappeln bringen kann und prescht wie eine Irre drumherum. Sehr ideal, um für eine Zeitlang ungestört zu sein: Zehn Minuten Tennisball an Schnur ergeben mindestens eine Stunde müder Hund *grins*.

Auch Kauspielzeug steht hoch im Kurs: Kauschuhe aus Rinderhaut, Schafsfüße oder auch nur eine Karotte. Diese schmeckt ihr eigentlich gar nicht, aber das Nagen daran macht ihr Spaß… Verstehe einer diesen Hund!

Die besten Spielzeuge aber “passieren” einfach so, wie die Züchterin uns schon erzählte: Ihren Handfeger liebt Rondra heiß und innig, ebenso die beiden Paar Schuhe, die Frank und ich ihr abgetreten haben. Einer davon muß auch immer mit in die Schlafkiste.

Frank ist vor ein paar Tagen aus Versehen ein Eiswürfel auf den Boden gefallen. Rondra war sofort zur Stelle, konnte den Eiswürfel aber nicht richtig packen. Auf dem glatten Linoleum rutschte er mit einem Pfotenhieb einmal quer durch die Küche — und das schwarze Monster wie von der Tarantel gestochen hinterher. Quer durch die Küche wird das widerspenstige Ding gejagt, in irrem Tempo, bis der Würfel endlich in Rondras Schnauze findet…
Zum Kaputtlachen, immer wieder!

Futterspiele gehen sowieso nahezu immer: Ein Teil ihrer täglichen Futterration wird im Raum oder im Garten versteckt, und Rondra darf suchen. Natürlich helfen wir dabei, indem wir sie auf übersehene Pellets aufmerksam machen. Hat auch den netten Nebeneffekt, daß Herrchen und Frauchen die absoluten Superhelden sind, weil sie wissen, wo das Futter ist.

Im Garten steht Rondra gerade sehr auf Buddelspiele: Wir haben von unseren Außenarbeiten noch einen Hügel Erde und einen Hügel Sand liegen, wo sie auch buddeln darf. Sie faßt es als persönlichen Affront auf, wenn auf ihre Grabestelle von oben wieder Sand oder Erde nachrieselt, und dann legt sie richtig los.

Doch, so ein Hundeleben ist schon mächtig aufregend und abwechslungsreich!

5 Kommentare zu “Die erste Woche — Lieblingsspiele”

  1. Telly am 16. Juli 2006 um 11:47

    Wuff, wuff! Sag mal, kann man einen Hund so abrichten, daß er einen zum Catering führt?
    Das würde in einer fremden Umgebung/Stadt sehr weiterhelfen.
    Das Tier könnte sich zum Beispiel auf dem Boden wälzen für “Döner” und platt hinlegen für “Pizza” usw.


  2. towanda am 16. Juli 2006 um 23:48

    Moooment! Nach dem Grundgehorsam lernt der Hund erst mal, das Fallobst aufzusammeln und Papier in den Papierkorb zu apportieren. Jeder muß in diesem Haushalt schließlich seinen Beitrag leisten.

    Aber wenn das steht… Schau mer mal ;-) .


  3. Telly am 17. Juli 2006 um 11:21

    Sehr gut, ich glaub ich brauch auch einen Hund.


  4. Frau S. aus T. am 18. Juli 2006 um 18:16

    Egal ob Pizza, Döner, oder Fallobst - ich will B I L D E R!!!1


  5. Telly am 19. Juli 2006 um 00:00

    Und ich will Bier!


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