Hundeschule(n) — Teil 2
Die zweite Hundeschule ist ganz anders ausgerichtet: Dort gibt es kein/ kaum freies Spiel unter den Hunden, sondern es wird gearbeitet. Und zwar rassespezifisch, denn es ist eine Welpengruppe des LCD.
Die erste Stunde am Sonntag morgen war bis auf eine Hündin fast wurfintern, und so gab es ein großes Wiedersehen mit dem dicken Conrad, mit Clea (die Rondra schon letzte Woche getroffen hat) und mit Constantin, Rondras zweitem schwarzen Wurfgeschwister.
Der Reiz an dieser Stunde ist es, daß speziell auf den Labrador eingegangen wird: Man entdeckt viele Gemeinsamkeiten im Wesen der Hunde und kann sehr gut vergleichen. Nicht zuletzt fand ich es toll, einen Teil von Rondras Wurfgeschwistern wieder zu sehen.
Ich bin mir noch unschlüssig, was ich später mit Rondra machen möchte: Ich könnte mir Fährtenarbeit gut vorstellen, da Rondras Mutter ist ein “Nasenschwein” ist. Oder Dummyarbeit, denn Rondra hat viel Spaß am Bringen von Gegenständen. Oder doch Agility?
Wie auch immer es werden wird, ich bin sehr froh, daß ich den Blick einer geübten Ausbilderin auf Rondra habe und die entsprechende Rückmeldung.
Ich weiß jetzt bereits, daß Rondra im Vergleich mit anderen ziemlich viel “Feuer unterm Hintern” hat, und da kann ich im frühen Alter schon entsprechend steuern und lenken, indem ich mir rassespezifische Einschätzungen und Tipps hole.
Auf die nächste Stunde am Sonntag freu ich mich schon — Auch wenn mein Bericht über diese Trainingseinheit nicht so überschwenglich klingt wie der zur anderen Hundeschule.
Das liegt zum einen an der späten Stunde (”Beettttttttttt! Welpen wollen früh bespaßt werden!”).
Und zum anderen daran, daß mir an diesem Sonntag eines klar wurde: Leinenführigkeit wird eines der Großthemen von Rondra und mir werden.
Der Weg vom Welpen zum wohlerzogenen Kampfschmuser ist kein Picknick.
Zumindest nicht immer.