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Rondra

Ein Labradorblog

11. Februar 2007

Rondra allein zu Haus

Rondra war bis vor Kurzem ja ein Bürohund: Bis auf wenige Ausnahmen durfte sie mit zur Arbeit. Dort konnte sie mich entweder beim Tippen und Telephonieren beobachten, oder sie war allein im Kennel im Büro.

Nun ist eine neue Ära angebrochen: Zwar arbeite ich noch immer beim gleichen Arbeitgeber. Aber Rondra darf nicht mehr mit ins Büro, weil ich in einem anderen Bereich eingesetzt bin.

Schon bevor dieser “Ernstfall” eingetreten ist, habe ich mit Rondra geübt, allein zu Hause zu bleiben. Am Anfang hatte sie nur Bad und Flur zur Verfügung, wo sie nicht viel Schaden anrichten konnte. Sie hat es auch nie versucht: Mir kam jedes Mal ein total verschlafener Hund entgegen, wenn ich nach Hause kam.

Im Januar dann, als ich wußte, daß die Zeit des Bürohundes vorbei sein würden, haben wir dann Advent gespielt: Jeden Tag ging ein Türchen mehr auf, wenn Rondra zu Hause war.

Der Weg von der Arbeit nach Hause ist nach wie vor sehr kurz. Daher bekommt Rondra eine große Portion “Mittagsbespaßung” in Form von Spaziergängen, Clickereinheiten, Suchaufgaben und vielem mehr. Bevor ich wieder gehe, bekommt Rondra dann noch irgendeinen Knabberkram wie Knochen, Möhre, Selleriescheibe oder “Leckerli-Bombe” in der Pappe einer leeren Küchenrolle.

Mit dieser Art der Mittagsgestaltung, einem großen Spaziergang vor der Arbeit (der für mich leider Aufstehen um 5.15 Uhr bedeutet *seufz!*) und sofortiger Hundebespaßung, wenn ich wieder zu Hause bin, funktioniert das bisher ganz wunderbar. Ich hab manchmal sogar den Eindruck, Rondra möchte mich mittags schnell wieder los werden, denn “Frauchen geht” bedeutet ja “Es gibt gleich noch was Feines”.

Ich hoffe sehr, daß dieses tolle Verhalten weiter so anhält und bin ganz stolz auf mein großes Mädchen.

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