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Rondra

Ein Labradorblog

18. Juni 2008

Rondra auf Bornholm — Teil I

Inzwischen sind wir wieder zurück, der Bauch meines Rechenknechts hat diverse Reisebilder von der Kamera entgegengenommen und sie auch brav weiterbearbeitet, und ein Teil des Berichts unserer Reise schlummert nun auch auf seiner Platte.

So nach und nach wird im Lauf der Woche der Bericht hier erscheinen — habt Geduld, denn mit jedem Nachbearbeiten der Bilder und mit jedem Nachschlagen für den Text hole ich mir nochmal ein bißchen von der Reise zurück… Also seid so nett und laßt es mich auskosten.

Und so ging unsere Reise los:

Friday night Saturday morning fever irgendwo in Ostwestfalen

So, da sollte es also losgehen auf große Fahrt.

Selbst für Hundehalter unverschämt früh waren wir am Samstag morgen aufgestanden (bei der Uhrzeit stand eine 4 vornedran!) und verluden die letzten Sachen noch ins Auto.

Die ersten 600 Kilometer per Auto verliefen unspektakulär, denn mit viel Verkehrsaufkommen ist an einem Samstag morgen außerhalb der Ferienzeiten nicht zu rechnen. So kamen wir früh genug an, um Rondra auf Rügen noch einmal zu entleeren — immerhin stand uns mittags eine Fährüberfahrt von dreieinhalb Stunden bevor. Welche Rondra übrigens prima meisterte, obwohl sie angesichts der anderen Hunde an Deck und des ungewohnten Geruckels und Gebrummes unter ihren Füßen ziemlich aufgeregt war. Doch schließlich fügte sie sich in ihr Schicksal und schlief sogar ein wenig.

Auf Wiedersehen, Festland! Wir verlassen Ruegen

Angekommen!

Unser Haus war genau so wie es die Bilder im Internet versprachen: Groß, hell, mit üppigem Garten und in ruhiger Gegend in Randlage einer sowieso schon recht luftig angelegten Ferienhaussiedlung. Vom Haus gibt es hier daher keine weiteren Bilder, denn man konnte sich 100%ig auf das verlassen, was der Katalog versprach.

Dort jedoch nicht sichtbar ist die prima Ausstattung der Küche: Statt lange zu suchen und zu improvisieren, hätte ich aus dem Stegreif einen Kuchen backen können: Küchenmaschine, Teigschaber, Formen — alles vorhanden. Und auch sonst fehlte nichts (bis auf große Müslischalen).
Selten habe ich eine so gut bestückte FeWo-Küche gesehen, Kompliment!

Auch der Weg zum Strand war kurz, führte durch den Wald und wurde von uns natürlich gleich noch am ersten Abend begangen.

Klarer Vorteil vom Strand war neben diesem kurzen Weg die Tatsache, daß sehr wenig los war, so daß wir Rondra gut frei laufen lassen konnten. Leider lagen an den meisten Stellen auch ordentlich viele Algen, denen die Sonne erst zu- und sie dann zersetzte. Was sich geruchlich nicht unbedingt vorteilhaft auswirkte. Aber wir waren ja nicht angetreten, um uns stundenlang nichts-tuenderweise in den Sand zu bratzen, und wenn man sich die richtigen Stellen aussuchte, konnte man es trotz der Algen gut aushalten.

'Unser' Strand Die Streine mit dem gruenen Bart

(Nicht schimpfen — später kommen noch mehr Bilder mit Wasser. Die sind dann auch mit Hund, versprochen!)

Schwarze Schönheit sucht Kurschatten?!

Noch am Sonntag ereilte uns der erste Schreck: Rondra wurde läufig!

Aber wir waren in Urlaubsstimmung und sahen das daher alles nicht so dramatisch: Die Böden der Ferienwohnung waren wischbar. Bis auf die Spaziergänge am Strand würde Rondra wegen der vielen Hasen sowieso meist an der Leine laufen und sich daher keinen Galan angeln können.

Und außerdem, so Franks erster Kommentar zu dem Thema: “Dann ist sie wenigstens nicht schon wieder läufig, wenn wir im Juli zu deinen Eltern fahren!”

(Das war sie nämlich bisher IMMER: Ob im Sommer oder um Weihnachten rum — meine Eltern kennen den Hund bisher nur blutend, und es wird Zeit, daß sich das ändert!)

[weiter zu Teil II]

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