Welpenkiste — 2. Woche
Hach ne, was war das wieder schön!
Die beiden wichtigsten Neuigkeiten vorweg:
Rondra hat inzwischen locker und souverän die Ein-Kilo-Marke überschritten.
Und sie hat die Augen auf!
Ja, sie war müde, als wir das Bild gemacht haben.
Und ja, Welpenaugen sind wirklich blau!
Richtig zum Orientieren nutzen kann sie die Augen natürlich noch nicht, weil die Sehkraft noch nicht ausreicht. Doch das wird nächste Woche schon anders aussehen…
Bis auf die Größe der Hunde hat sich in der Welpenkiste noch nicht viel getan: Nach wie vor teilen sich die Zwerge ihren Tagesablauf ein in Schlafen, Fressen, Kacken und Ankuscheln — und wehe, es ist nichts zum Ankuscheln da, dann gibt es Alarm!
Links unten, das isse…
Und auch, wenn die Pfoten der hellen Welpen sooo niedlich sind: Das Photo täuscht. Die Schwarzen sind natürlich viel schöner.
Leider nur sehr schwer zu Photographieren, und langsam verstehe ich den Photographenwitz:
“Was schluckt ein schwarzer Hund?” — “Mindestens zwei Blenden!”
Die Mutter des Wurfs ist von ihrer Brut langsam etwas genervt. Was auch daran liegt, daß noch andere, nicht-säugende Hündinnen im Haus sind: Die können toben, spielen, faulenzen, wann immer sie wollen, und Zelina soll sich alle Naslang um die Brut kümmern…
Ist ja auch gemein.
Dazu kommt noch, daß Zelina wegen des Säugens viel mehr fressen soll, als ihr lieb ist und ihr deshalb immer wer mit der Futterschüssel droht.
Ja, auch das gibt es: Ein nicht bis zur Scheitelspitze verfressener Labrador. Mit sowas in der Ahnenlinie stehen die Chancen gut, daß sich Rondra nicht zu einem Mülllschlucker auf vier Beinen entwickelt…
Die Welpen haben diese Woche zum ersten Mal Futter probiert, das nicht von Muttern kommt. Richtig begeistert waren sie davon nicht. Ist ja auch vollkommen absurd, etwas zu sich zu nehmen, das nicht aus Zitzen kommt und eingesaugt werden muß!
Gespielt haben die Welpen diese Woche auch schon miteinander.
“Och”, denkt man sich da, “spielende Welpen, wie niedlich!”
Pustekuchen!
Spielen geht nämlich so:
Man schnappt sich ein Geschwister, das gerade in Reichweite ist (Krabbeln und Rollen ist soooo anstrengend, und man will ja nicht riskieren, auf dem Weg wieder einzuschlafen!).
Dann zwickt man es mit dem noch zahnlosen, aber harten Welpenkiefer feste ins Ohr. Und freut sich, wenn das Geschwister laut aufquiekt.
Nett, nicht?