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Rondra

Ein Labradorblog

1. Mai 2008

Wieder fit!

Juhu — Rondra ist wieder genesen!

Knapp eine Woche haben wir uns mit Verbandswechsel (zweimal täglich) und unterschiedlichsten Verbandsschutzen schützen schutzs schutzmaßnahmen herumgeschlagen: Angefangen vom einfachen gekauften Überschuh für draußen, über Gefrierbeutel (eigentlich für Hundekot gedacht) mit Gummiring als improvisierter Schutz, als beim Gassigang der Verband unter dem Schuh abging — bis hin zu Baby-Socken mit Antirutschbeschichtung für drinnen.

Letztere waren dringend nötig, weil sich Rondra auf unseren glatten Bodenbelägen die lädierte Pfote gar nicht aufzusetzen traute: Beim Wegrutschen nach vorne wäre sie auf der offenen Stelle am Ballen gestanden.

Da als mich der dreibeinig hüpfende Hund zu sehr dauerte, habe ich einfach mal eingekauft. Mit Müh und Not konnte ich mich beherrschen, die rosafarbenen Söckchen mit den silbernen eingestickten Prinzessinnen zu kaufen. Stattdessen wählte ich ein etwas dezenteres, sportliches Modell:

Hauptling Gestreifte Socke hat alles im Blick

Bis gestern lief auch alles ganz prima mit der Versorgung des kranken Tieres: Die längeren Spaziergänge schien sie kaum zu vermissen, sondern gab sich stattdessen mit Schnüffeleien im eigenen Garten zufrieden und schien froh zu sein, wenn wir von den Gängen ums Haus wieder zurück waren.

Gestern abend wollte ich mit ihr aber einen kleinen Ausflug zur Strotheide machen und fuhr extra bis zum Feld, damit Madame nicht zu lang auf Teer laufen muß. Auf diesem Weg hat sie ständig die Socke verloren, so daß ich sie notgedrungen barfuß zurück zum Auto laufen lassen mußte. Die offene Stelle am Ballen ist inzwischen auch nur noch 2-3 Millimeter groß, so daß es reichen sollte, den Fuß zu Hause zu reinigen und dann wieder zu verbinden.

Doch Rondra schien an diesem Punkt begriffen zu haben, daß der Zustand “Socke am Fuß” kein gottgegebenes und unabänderliches Schicksal ist: Kaum hatte ich die Socke dran, zog sie sie wieder aus und trug sie mit stolz geschwellter Brust durch die Wohnung.

Ich habe einfach kapituliert: Schon beim letzten Mal hatte Rondra selbständig entschieden, wann es genug ist mit Kranksein. Und auch dieses Mal vertraue ich auf das Urteil meines Hundes.

Heute morgen haben wir die erste längere Gassirunde mit nackten Pfoten gemacht, und Rondra hat es sichtlich genossen und kein bißchen gehumpelt.

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